10 Tipps für deine tägliche Meditationsroutine

10 Tipps für deine tägliche Meditationsroutine

Aller Anfang ist schwer, das gilt auch für die regelmäßige Meditationspraxis. Es braucht etwas Zeit und Geduld bis wir eine Gewohnheit im Alltag etabliert haben und diese zur Routine wird. Die gute Nachricht: Wir Menschen lieben Gewohnheiten. Rituale, die unserem Tag eine vertraute Struktur geben. Mit diesen zehn praktischen Tipps findest du deine ganz persönliche Meditationsroutine, die zu dir passt und dich perfekt auf deinen Tag einstimmt.

Wie etabliere ich eine Meditationsroutine?

Eine Routine schaffen wir, indem wir eine neue Verhaltensweise beständig wiederholen. Wer also dauerhaft meditieren möchte, sollte tatsächlich jeden Tag ein kleines Zeitfenster für die Meditation reservieren. Das erfordert erstmal Durchhaltevermögen und Disziplin. Britische Forscher gehen davon aus, dass es ca. 66 Tage braucht, um eine Routine zu etablieren. Das Geheimnis dabei: nicht aufgeben und dranbleiben. Denn wer durchhält wird belohnt! Tägliche Meditation, wenn auch nur für 5 bis 10 Minuten, hilft uns ruhiger und bewusster zu werden. Bereits wenige bewusste Atemzüge sorgen dafür, dass sich die Welt um uns herum etwas langsamer dreht. Wer täglich auch nur ein paar Minuten meditiert, wird es bald nicht mehr missen wollen.

10 Tipps für deine tägliche Meditation

Mit diesen 10 Tipps kannst du deine Meditation zur regelmäßigen Gewohnheit machen. Denn Verhaltensänderungen sind erlernbare Fähigkeiten. Versuche Disziplin, Verständnis und Hingabe walten zu lassen, dann wird die Meditation schon bald dein ständiger liebevoller Begleiter.

  1. Ändere deine Sichtweise: Mediation ist keine Pflicht, sondern ein Privileg. Du kannst vor einem Tiger davonlaufen, nicht aber vor deinen Gedanken. Lerne daher die Wörter in deinem Kopf zu kontrollieren – verändere deine Sichtweise und die Meditation wird dir leichter fallen.
  2. Meditation am Morgen: Idealerweise meditierst du am Morgen. Denn da ist dein Geist noch ruhig und es ist ein guter Weg, den Tag zu beginnen – und du hast später keine Ausreden mehr, deine Meditationspraxis zu verschieben.
  3. Mach es zu deiner Priorität: Wenn du entscheidest, zu einer anderen Tageszeit zu meditieren, mach es zu deiner Priorität. Schließlich geht es um die Gesundheit deines Geistes.
  4. Selbe Zeit, selber Ort: Dieses einfache Credo hilft enorm, um neue Gewohnheiten zu entwickeln. Schaffe zudem eine förderliche Umgebung, in der du dich entspannen kannst.
  5. Führe Tagebuch und dokumentiere deine Erfahrungen in der Meditation. Wenn du nicht meditieren kannst, führe einen „Entschuldigungseintrag“ – das wirkt auf den ersten Blick seltsam. Doch oft, wenn wir die Argumente auf Papier bringen, erkennen wir, dass es doch möglich wäre zu meditieren.
  6. Richte dir einen eigenen Meditationsraum oder eine Meditationsecke ein. Dieser erinnert dich an die tägliche Routine und ist dein individueller Platz zum Kraft schöpfen.
  7. Bleib dabei, gerade dann, wenn du aufgeben willst! Selbst wenn es Tage gibt, wo du es nicht schaffst zu meditieren, mach weiter! Du wirst deinen Geist den Rest deines Lebens trainieren und es wird Tage geben, wo deine Routine aus der Form gebracht wird. Lass dich davon nicht entmutigen und sitze zumindest für wenige Minuten. Das ist besser als gar nicht.
  8. Finde einen Kumpel, der ebenfalls täglich meditieren möchte und tausche dich mit ihm / ihr aus.
  9. Habe keine zu hohen Erwartungen. Jede Meditation wird anders sein, es gibt keine gute oder schlechte Meditationspraxis. Wesentlich ist, dass du dich hinsetzt und dir die Zeit nimmst, deinen Geist zu trainieren.
  10. Meditation ist keine Technik, sondern ein Lebensstil. Studien zufolge wird man durch regelmäßige Meditation zu einem positiveren und glücklicheren Menschen. Bei einem geschieht das nach ein paar Wochen, bei anderen dauert es ein paar Monate. Irgendwann ist das Gehirn neu programmiert und es kostet keine Mühe mehr, sich der täglichen Meditation zu widmen. Bestimmt!

Wenn eine Tätigkeit einmal zur Gewohnheit geworden ist, müssen wir uns nicht mehr an sie erinnern. Es geschieht automatisch, kostet uns keinerlei Überwindung mehr und steigert auch darum unsere Lebensqualität.
Wir wünschen dir, dass du die Praxis der Meditation als eine tägliche wundervolle Routine in dein Leben integrieren kannst.

  • Hallo Katharina,
    super wie du das alles beschreibst, ich habe allerdings die Erfahrung das sich Muster (Routine ) schon nach dreißig Tagen bilden. Nun ja vielleicht ist das von Fall zu Fall unterschiedlich.

    • Die 66 Tage sind mir auch neu, ich kenne es nur mit 42 also 6 Wochen, das ist die Zeit, die von Lehrern verschiedener Kulturen angegeben wird. Ich finde deine Tipps sehr hilfreich. Ich denke, für manche ist es auch einfacher am Anfang, geführte Meditationen zu machen. Da hat man einen Anker für den Geist, ohne ständig hier und dahin abzuschweifen. Das frustriert nur.

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